Erlebnisreise Namibia-Botswana-Zimbabwe

Reisebüro Ost GlobusAfrika Erlebnisreise
Namibia-Botswana-Zimbabwe

 

Reisebericht von
Christina Ost

Mit dem Reiseveranstalter Marco Polo geht es in den Süden Afrikas.
In Kleingruppen von unter 20 Personen steht bei dieser Erlebnisreise die Natur und die Tierwelt Afrikas im Vordergrund.
Da heißt es die Kameraausrüstung auf Vordermann zu bringen.

Für die Einreise in die Länder Namibia und Zimbabwe sind vor Reiseantritt Visa zu besorgen. Dies geschieht inzwischen online, ist aber nicht gerade billig: Die Kosten hierfür betragen (Stand 2026) für Namibia  90 US Dollar, für Zimbabwe (für eine einmalige Einreise) 30 US Dollar. Die Einreise nach Botswana ist kostenlos.

Wichtig ist auch ein ausreichender Impfschutz. Hierfür  sollte ein Arzt (Reisemediziner) konsultiert werden. Länderinformationen und Beratungsstellen bzw. Reisemediziner sind auf der Website des Centrum für Reisemedizin zu finden.
Da Malaria ein Thema sein kann, ist auch ein geeigneter Schutz gegen Stechmücken (Abwehrmittel zum Einreiben und eventuell spezielle Insektenschutzkleidung) empfehlenswert. Für die Nacht leistet zudem ein Moskitonetz gute Dienste.

Nun zum Reisebericht …

Tag 1: Flug nach Afrika
Unser Flug geht von Frankfurt über München nach Windhuk, wo wir am folgenden Tag in der Frühe  landen.

Tag 2: Windhuk
Dort warten schon unser Scout Tanja und Floyd der Fahrer unseres Overland-Bus.
Jetlag ist kein Thema, da die Zeitzonen kaum differieren.
Durch den heutigen Feiertag waren keine Geschäfte geöffnet, weshalb uns Tanja in eine von deutschen Einwohnern betriebene, urige Bar  brachte, um uns mit Wasser einzudecken.
Den Rest des Tages konnten wir entspannt am Pool genießen, bevor es zum Abschluss in das bekannte „Joe’s Beerhouse“ ging. Auf dem Menü-Plan stand afrikanischer Springbock, Chicken oder Beef. Welcome to Afrika!

Tag 3: Sesriem Canyon
Das Abenteuer beginnt. Am frühen Morgen gab es eine kleine Runde durch Windhuk: Afrikanische Seele trifft auf deutsche Kolonialspuren. Wir verlassen die Stadt und brechen in die Wüste auf.
Dort angekommen wurden wir von den Leuten unserer ersten Lodge herzlich in Empfang genommen. Kurzes Umziehen und frisch machen und  schon startet unsere ersten kleine Pirschfahrt (gegen Gebühr). Wie auf dem Bild ersichtlich mit tollem Sonnenuntergang in der Wüste. Snack und Getränken sind natürlich im Ausflugspreis inklusive.

 

Tag 4: Sesriem Sterndüne und Wüstenwald
Atemberaubend: Rostrot vor Tiefblau – das bekannteste Fotomotiv Namibias in Aussicht, waren die Anstrengungen des Aufstiegs auf die rund 170 m hohe Sterndüne 45 zweitrangig. Was tut man nicht alles für eine einmalige Aussicht und ein tolles Foto.


Selbst die ganz Harten verzichten bei zwischenzeitlich  schon 40 Grad auf die 380 m Weltrekorddüne des Big Daddy.

 

Ein ebenso beeindruckendes Fotomotiv macht uns ebenfalls sprachlos: das Dead Vlei. Ein Wald aus tiefschwarzen, abgestorbenen Kameldornbäumen setzt Akzente in die orangerote Wüstenlandschaft.

Am Nachmittag lassen wir uns von den sandigen Schluchtwänden des Sesriem-Canyon beeindrucken.

Was für ein Tag!

Tag 5: Sesriem – Swakopmund
Auf geht’s, mit unserem Overland-Truck durch die Wüste an die Küste. Vor uns liegt Swakopmund, die Küstenstadt westlich der Hauptstadt Windhoek. Seine Sandstrände liegen am Atlantik, im Hinterland die Wüste. Die Stadt wurde 1892 von deutschen Kolonisten gegründet und ist damit wohl die deutscheste Stadt Afrikas. Im Herzen Swakopmunds liegt Mondesa ein Township, das ursprünglich den Schwarzen Einwohner von Swakopmund vorbehalten war. Es ist auch heute noch der ärmste Stadtteil. Umso herzlicher sind aber seine Bewohner und umso vielfältiger wird hier die Kultur gelebt – auch kulinarisch.

Tag 6: Swakopmund zur freien Verfügung
Am Morgen machen wir eine Erkundungstour durch Swatkopmund und schauen uns die Zeugen dieser Vergangenheit an:  Bismarckstraße, Kaiserhof und die gut erhaltenen wilhelminischen Fassaden.
Am Mittag geht es zu einer Premiere: meiner ersten Quad Tour. Wir machen die Wüste um Swakopmund unsicher. Es ist Adrenalin pur, die meterhohen und steilen Dünen mit Speed hoch zu düsen.

Tag 7: Swakopmund – Etosha Nationalpark
Wir verlassen Swakopmund und begeben uns in Richtung Norden.

Auf dem Weg zum Etosha Nationalpark legen wir einen Stopp in einem einheimlichen Dorf ein. Die Himba zeigten uns, wie Ihr traditionelles Stammesleben sich gestaltet.

Auf dem Weg zum EtoshaPark können wir bereits einige Tiere aus unserem Bus heraus beobachten.
Im Etoshapark angekommen, beziehen wir unsere Zimmer.
Unter tollem Sternenhimmel dürfen wir unser Abendessen draußen zu uns nehmen. Anschließend begeben wir uns an ein hoteleigenes Wasserloch, wo nach Sonnenuntergang hin und wieder die Elefanten trinken. Jetzt heißt es still sein und abwarten.
Erschöpft von einem ereignisreichen Tag,  fallen wir in unsere Betten.

Tag 8: Etoschapark heute intensiver
Am nächsten Morgen geht es sehr früh zum ersten Game Drive.
Game Drive – das bedeutet Foto-Safari von Sonnenaufgang bis zur Dämmerung auf der Suche nach den besten Schnappschüssen.

Es heißt „Kameras im Anschlag“ sobald der Zugang des Nationalparks durchfahren ist. Die vielfältige Tierwelt bietet auf der Piste durch den Park jede Menge Motive: Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard, die zahlreichen Vogelarten.

Dösende Löwen im Gras der Savanne, Elefanten am Wasserloch, schier unendlich wirkende Zebraherden oder Giraffen, die seelenruhig auf Futtersuche sind. Alles in allem ein tierischer Spaß mit hoher Trefferquote an außergewöhnlichen Bildern. 

Gegen Nachmittag heißt es dann auf wiedersehen Etosha. Der Bus bringt uns in eine Lodge außerhalb des Parks.

Tag 9:  Rundu
Der Weg führt uns durch die Steppe in den tropischen Norden Namibias. Die Vegetation des Caprivi-Zipfels gibt uns einen Vorgeschmack auf das Okavango-Delta

Tag 10: Rundu – Sepupa
Grünes Okavangodelta, wir kommen! Wir passieren die Grenze zu Botswana.

Die am Unterlauf des Okavango bei Sepupa gelegene Wasserfläche, ist Teil des sogenannten Panhandle (Pfannenstiel) des UNESCO-Welterbes, bevor es sich in das breite Binnendelta und seine ökologisch verschiedenen Bereiche auffächert.

Nach langer Fahrt in der Unterkunft angekommen, steht am Nachmittag einfach nur Entspannung auf dem Programm.

Okawango River im Sonnenuntergang

Anschließend geht es wieder aufs Wasser, wo die untergehende Sonne den Himmel in den schönsten Rottönen färbt.

Tag 11: Delta Day per Einbaum
Das besondere Okavango-Erlebnis bekommen wir am heutigen Tag.  Die legendären Einbäume, die Mokoros, sind das Transportmittel der Wahl. Damit erlebten wir Safari mal anders.

Auf den Mokoro Islands gelandet geht es auf Erkundungstour. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, denn auf der Insel ist ein Buffett vorbereitet.

Abends geht es zurück in die Lodge nach Sepupa.

Tag12: Sepupa – Divundu Abschied vom Okavango
„Auf Wiedersehen“ Okavango und „Hallo zurück“ in Namibia…
Auf dem Weg in Richtung Norden können wir die Pracht der Vegetation und die riesigen Wasserflächen nochmals aus dem Fenster unseres Busses betrachten. Nachmittags in Divundu angekommen heißt es dann einchecken. Die Unterkunft in Form eines Baumhauses ist spartanisch ausgestattet, aber ausreichend zum Frischmachen.

Danach geht es auf die nächste Sunset Bootstour.

Tag 13: Divundu – Kasane
Den Vormittag nutzen wir für einen weiteren Gamedrive im  Bwabwata Nationalpark, der auf dem Weg zu unserem heutigen Tagesziel liegt.

Nach diesem erfolgfreichen Abstecher heißt es Kilometer „fressen“. Vor uns liegt die mehrstündige Fahrt Richtung Chobe-Nationalpark mit erneuter Überquerung der Landesgrenze nach Botswana. Checkin im Hotel in Kasane ist erst am späten Nachmittag.  Wir beziehen unsere kleinen Bungalows und machen uns für das Abendessen im Hotel fertig.

Tag 14: Chobepark Game Drive und Boots-Safari
Schon am frühen Morgen gegen 5 Uhr geht es  im Allradfahrzeug auf Pirschfahrt (Game Drive). Tolle Fotos mit Morgenstimmung und klassische Tierbeobachtungen warten auf uns wie z.B. Elefanten, Warzenschweine, Impalas, Flusspferde und viele mehr.
Unmittelbar nach Rückkunft im Hotel heißt es sich den Staub aus den Kleidern klopfen und in einer kurzen Pause etwas entspannen.

Denn schon geht es auf zur zweiten Prischfahrt des Tages. Die neuen Spots im Chobepark bieten die Möglichkeit die Wunschliste an Tiermotiven zu vervollständigen. Wir konnten Giraffen, Krokodile, Löwen und extravagante Motive wie den Komodowaran sichten.

Ein Safarierlebnis ganz anderer Art ist die abendliche Boots-Safari auf dem Chobe-Fluss. Hier bietet sich die Chance, Elefanten beim Schwimmen und Flusspferde aus nächster Nähe zu sehen.
Ein anstrengender, aber unglaublich ereignisreicher Tag, voller unvergesslicher Eindrücke, neigt sich dem Ende zu.

Tag 15: Kasane – Viktoria Fälle
Wir verlassen den Bereich ChobePark und machen uns auf den Weg Richtung Viktoria Fälle. Es ist nicht weit über die Grenze nach Zimbabwe. Schon nach einer Stunde mit unserem Truck und die Gischt der Viktoriafälle mischt sich glitzernd mit der Luft. Die schier unendlichen Wassermassen donnern in die Tiefe – ein spektakulärer Anblick!
In unmittelbarer Nähe der Fälle beziehen wir unser Hotelzimmer. Den Abend lassen wir bei einem Dinner in einem örtlichen Restaurant ausklingen.

Tag16: Viktoria Falls
Morgens können wir eine Elefantenauffangstation besuchen. Hier werden verletzte Dickhäuter gepflegt, um sie bestenfalls wieder auszuwildern.
Danach bietet sich die Möglichkeit die Viktoriafälle über eine Brücke nach Zambia zu überqueren. Das funktioniert problemlos über ein kostenloses Visum, das für 6 Stunden gilt. In Zambia verbringen wir ein paar Stunden im Bereich der Viktoria Fälle. Ein Bungeejumper beeindruckt mit einem Sprung von der Brücke in die Tiefe. Nach diesem Abstecher wieder zurück  in Zimbabwe lassen wir den Tag ausklingen und bereiten uns auf die Rückreise vor. Zum Abschluss stoßen wir beim gemeinsamen Abendessen noch einmal auf Afrika und unser Abenteuer an.

Tag 17: Rückflug vom Flughafen Viktoria Falls
Am Rückreisetag erfolgt der Transfer zum Flughafen VicFalls. Wir verabschieden uns von unserem Scout und dem Fahrer. Für uns erfolgt der Rückflug über einen Zwischenstopp in Kapstadt. Von dort geht es mit Lufthansa in einem Nachtflug direkt zurück nach Frankfurt.

Tag 18: Rückkunft in Deutschland
In aller Frühe landen wir in Frankfurt und nehmen unser Gepäck in Empfang. Auf der Heimfahrt gehen mir nochmals  Bilder und Eindrücke der Reise durch den Kopf, von denen ich wahrscheinlich noch lange zehren kann.

 

 

 

 

 

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