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| Schon lange
stand ein Hamburg-Besuch auf meinem Wunschzettel. Wenn man den Geschäftsführer
des Herzblut St. Pauli kennen lernt, und dann noch eine Band, deren Musik
man schätzen gelernt hat, in Hamburg auftritt, kann man gar nicht anders,
als den Wunsch endlich wahr werden zu lassen. Was wir auf diesem Kurztrip nach Hamburg erleben durften, schildert der Reisebericht: Sommerregen, Herzblut und 'Die Liebe'. |
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Reisebericht Hamburg:
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[ Schlagwörter: Hamburg - Städtereise -
InterCity Hotel Altona - Reeperbahn -
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| Blog | ||||||||||||||||||
| Hamburg
die Schöne, das Tor zur Welt, die junge
Wilde. So vieles verbindet man mit der Hansestadt, die mit ihren wunderschönen
Gebäuden und Stadtteilen sowie dem beeindruckenden Hafen, sicherlich
zu den schönsten Städten Deutschlands zählt. Schon lange stand Hamburg auf meiner Liste... In jüngster Zeit war Hamburg häufig in den Medien - Neue Musicals, Schiffstaufe, Hafengeburtstag, Reeperbahn, Miniaturwelt in der Speicherstadt, sportliche Events und vieles mehr. Und mit jedem Bericht wuchs in mir der Wunsch endlich meinen Träumen und Plänen Taten folgen zu lassen. Kurz gesagt: das lange gehegte Vorhaben die Stadt mit eigenen Augen zu sehen, schrie geradezu danach, erfüllt zu werden. Ich glaube schon lange nicht mehr an Zufälle. Also konnte die Tatsache, dass ich auf einem Seminar in der Schweiz Dirk Kreuzer, den Geschäftsführer eines der angesagtesten Szenelokale in Hamburg - dem "Herzblut" - kennenlernen durfte, nur ein neuer Trittstein auf meinem Weg nach Hamburg sein. Als ich dann noch von einem Auftritt unserer Hausband "Die Liebe" (die Jungs hatten uns im Rahmen unseres 35. Firmenjubiläums vortrefflich unterhalten) in Hamburg erfuhr, waren Termin und Abendprogramm unseres Hamburg-Besuchs klar - doch dazu später mehr. |
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| reisereporter | ||||||||||||||||||
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| Reisearchiv | ||||||||||||||||||
| frühere Reisethemen | ||||||||||||||||||
| Fakten zu Hamburg Die Hansestadt liegt an der Elbe, rund 100 Kilometer von der Elbmündung entfernt. Der Stadtstaat umfasst einschließlich der Insel Neuwerk ein Gebiet von 755 Quadratkilometer, davon sind 695 Quadratkilometer Land- und 60 Quadratkilometer Wasserfläche. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets erreicht in Nord-Süd- wie in Ost-West-Richtung jeweils rund 40 Kilometer. Hamburg besitzt etwa 940 denkmalgeschützte Gebäude oder Bau-Ensembles. Als schützenswert gelten insgesamt rund 14.000 Objekte. Mit weit über 2.400 Brücken, inklusive Straßen- und Schienenbrücken, ist Hamburg die brückenreichste Stadt Europas (zum Vergleich: Amsterdam hat 600 Brücken, Venedig 450). Wald-, Grün- und Erholungflächen machen rund 13 % des Stadtgebiets aus und 6,3 % sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Rund 1,3 Millionen Menschen leben in Hamburg, davon etwa 15,5 % ausländische Mitbürger. Als bedeutendes Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum gibt Hamburg rund einer Million Menschen Arbeit, davon sind etwa 300.000 Pendler aus dem Umland. Die rund 250 Hamburger Hotels und Pensionen zählen pro Jahr mehr als 2,6 Millionen Gäste und 4,8 Millionen Übernachtungen. Mehr als 2.000 Restaurants aus über 40 Nationen stehen in der Hansestadt zur Auswahl. Hamburg hat fast 40 Theaterbühnen, davon drei Staastheater (Hamburgische Staatsoper, Deutsches Schauspielhaus und das Thalia Theater), ein englisches Theater und das Ohnsorg-Theater, das meist Aufführungen in Plattdeutsch zeigt. Mehrere Musicals laufen als Dauervorstellung, die bekanntesten sind das Abba-Musical "Mamma Mia" und "Der König der Löwen". Das Imperialtheater zeigt regelmäßig Pop-Musicals und Schlagerrevues. Ebenso stehen dem Hamburgbesucher zahlreiche Museen zur Verfügung - sieben staatliche und rund 40 Privatmuseen. (Quelle: Hamburg, DuMont Reisetaschenbuch) |
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| Da war es nicht einfach die Entscheidung
zu treffen, was beim ersten Besuch in Hamburg auf dem Programm stehen sollte.
Also erst einmal mit dem Nahverkehr einen ersten Einblick verschaffen. Da
traf es sich gut, dass das InterCity Hotel Altona seinen Gästen
eine kostenlose Karte für den Hamburger Nahverkehr für die Dauer
des Aufenthalts zur Verfügung stellt. Nachdem wir mit dem ICE angereist
waren, waren wir in einer Minute im InterCity-Hotel am Bahnhof Altona. Kurze
Hotelbewertung: Sauber, ansprechende Zimmer-Einrichtung, nüchternes
aber funktionelle WC/Dusche, freundliches Servicepersonal und tolles Frühstück.
Einziger Kritikpunkt: Zimmer in Richtung Bahnhof sind von ständigem
Lärmpegel der Züge betroffen. Also lieber ein Zimmer Richtung
Straßenseite wünschen, das dürfte angenehmer sein. Innerhalb der Innenstadt Hamburgs sind die wichtigsten Sehenwürdigkeiten per S-Bahn problemlos zu erreichen. Jungfernstieg, Binnenalster, Landungsbrücken, Reeperbahn - man ist binnen weniger Minuten vor Ort. So konnten wir bereits am ersten Tag Altona, die Landungsbrücken, St. Michaelis und abschließend die Reeperbahn besuchen. Hier war das Herzblut unser Ziel, wo wir einen Tisch reserviert hatten. Doch der Weg dorthin gestaltete sich schwieriger als erwartet... |
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| Sommerregen
die Erste In Hamburg geht es schnell mit dem Regen. Auf unserem Fussweg von den Landungsbrücken ins Herzblut auf St. Pauli wurden wir prompt von einem Regenguss überrascht. In der Hoffnung, dass der Regen schnell aufhören würde, setzten wir uns noch in ein hübsches Cafe in der Davidstrasse. Nachdem es aber nicht zu regnen aufhörte, und uns der Reservierungstermin im Herzblut im Nacken lag, blieb nur eines: Hemdkragen hoch und durch. Pech war, dass wir das Eventlokal nicht sofort fanden (es liegt schrägt gegenüber dem Operettenhaus - Reeperbahn 50). Also waren wir bis auf die Haut durchnäßt und mussten erst einmal Haare und Kleidung provisorisch trocknen. ![]() Da war schon eine Wohltat für Herz und Magen notwendig - Motto: Lecker essen auf dem Kiez. Die Karte ist reichhaltig - von knackig, frischen Salaten, über Steaks, Pasta bis hin zu Hamburger Pannfisch oder rosa Entenbrust auf Wokgemüse - für jeden Geschmack und für jeden Hunger findet sich etwas auf der Karte. Der Küchenbereich ist übrigends offen und man kann den Köchen beim Zubereiten der leckeren Gerichte zuschauen. An der Bar mixt der Barkeeper herrliche Cocktails und die Servicekräfte sind überaus herzlich, auch wenn der Laden brechend voll ist. Es war eine Freude den Geschäftsführer des Herzblut Dirk Kreuzer wieder zu treffen. Interessiert hörten wir zu, wie er uns die Innen-Einrichtung des Herzblut St.Pauli erläuterte. Jedes Detail hat seinen Bezug. Herzblut: Nomen est Omen - fast immer stand bei der Innenarchitektur einerseits der Ortsbezug (man ist halt auf der Reeperbahn), andererseits die Nähe zum Fussballclub FC St. Pauli in Hintergrund. So hat der amerikanische Designer Jordan Mozer mit Holz und warmen Naturfarben und Metallskulpturen ein harmonisches Gefüge geschaffen das beeindruckt. Detail für Detail fällt ins Auge des aufmerksamen Betrachters - von den Lampen, die Flutlichtern im Stadion nachempfunden sind, bis hin zum Raumtrenner, der die Beine zweier Fussballspieler symbolisieren soll. Mehr Eindrücke sind auf der Internetseite des Herzblut St. Pauli zu finden, wo ein 360-Grad-Panorama einen Blick in das Szenelokal erlaubt. Auf dieser Homepage finden Sie auch einen Veranstaltungskalender. Von einigen der Veranstaltungs-Highlights schwärmt Dirk uns mit glänzenden Augen vor. Das Team des Herzblut plant neben den festen Terminen wie Lady Coyote, Saturday Dance Classics oder Fun Club auch besondere Events, wie das 'Ostival der Liebe' die einzigartigste Ossi-Party Deutschlands. Ebenfalls in Planung sind am frühen Abend Show-Cooking-Vorführungen mitten auf der Tanzfläche, bevor die Besucher ausgelassen auf die Musik der DJs bis in den frühen Morgen tanzen. Egal an welchem Tag - reservieren Sie sich einen Platz im Herzblut und Sie werden, wie wir, einen ausgelassenen Abend verbringen - Das Herzblut wird in Zukunft bei allen unseren Hamburg-Besuchen fest auf unserem Programm stehen. |
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| Sommerregen die Zweite Glauben Sie nie den Wettervorhersagen der lokalen Radio- oder Fernsehprogramme. In Hamburg geht man nie ohne Schirm aus - es sei denn man legt es darauf an, nass zu werden. Für dem Vormittag standen die Sehenswürdigkeiten und Shopping-Möglichkeiten an der Binnenalster auf dem Programm. Mit der S-Bahn schnell zur Station Jungfernstieg - eine Sache von wenigen Minuten. Und schon gings Richtung Gänsemarkt und Colonnaden (Tipp: die meisten Einkaufspassagen öffnen morgens erst um 10 Uhr). Einkaufsmöglichkeiten vorbei an Sehenswürdigkeiten eine tolle Mischung auch bei leichtem Nieselregen. Und diesmal hatten wir tatsächlich einen Schirm dabei. |
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Hamburger Hafen |
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| Gegen Mittag
hatten wir die Wahl im Sushi-Circle
an den Colonnaden Nr. 5 japanische Köstlichkeiten zu uns zu nehmen
oder bei einem Milchkaffee im Alsterpavillon dem Treiben der Ausflugsboote
auf der Binnenalster zu folgen. Triff 'Die Liebe' Gegen 14 Uhr war ein Treffen mit einigen Musikern der Band 'Die Liebe' vereinbart. Gemeinsam folgten wir, von den St. Pauli Landungsbrücken startend, bei Sonnenschein der Elbe und schauten uns den Fischmarkt und die verschiedenen Kais des Hamburger Hafens an. Was liegt näher, als am Hamburger Fischmarkt ein geeignetes Lokal mit Fischspezialitäten zu suchen. Entlang der Großen Elbstrasse und Neumühlen befindet sich eine einzigartige Mischung von Gewerbe und Gastronomie-Highlights wie das Indochine. Es kam aber schnell wie es kommen musste. Ein Regenschauer überraschte uns erneut - und diesmal ohne Schirm. Auch der ein oder andere Unterstand vermochte es nicht zu verhindern, dass wir mal wieder durchnäßt waren. Schließlich fanden wir mit 'Hummer-Petersen' einem unscheinbaren, kleinen Imbiss der Unterschlupf bot. Wir konnten auf einer überdachten Panorama-Plattform mit Ausblick auf den Hafen ausgezeichnete Frischfisch-Spezialitäten zu kleinen Preisen genießen. Wann kann man sonst schon mal Drachenfisch genießen? Dann hieß es Abschied nehmen. Die Bandmitglieder begaben sich Richtung Soundcheck für das Konzert am Abend, wir hingegen traten den Weg ins Hotel an und suchten in der nächstgelegenen S-Bahn Station Schutz vor einem heftigen Unwetter. So kamen wir trockenen Fußes im Hotel an. 'Die Liebe' am Abend Heftige Niederschläge und dann herrschte Ruhe. Gegen Abend waren nur noch wenige Wolken am Himmel zu sehen. Zu Fuss und mit viel Vorfreude im Bauch, machten wir uns auf den Weg zur Thalia-Probebühne, wo 'Die Liebe' für ein Konzert angesagt war. Wir hatten zu unserem 35-jährigen Firmenjubiläum schon das Vergnügen gehabt, die Songs von Bob Dylan, Depeche Mode und deutschsprachiger Interpreten wie Tom Liwa, Stoppok oder Rio Reiser zu genießen (Mehr dazu im Bericht: 35 Jahre Reisebüro Ost - 'Die Liebe' live in Concert.) Mit schönen, vorwiegend akustischen Gitarren, einem gefühlvollen Klangkörper aus Bass und Schlagzeug im Hintergrund und mehrstimmigem Gesang, gelang es auch diesmal wieder eine einzigartige Bühnenshow zu bieten. Wie so häufig war das Publikum begeistert und auch nach Konzertende wurde ausgelassen getanzt und gefeiert. |
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| Die Liebe auf der Thalia Probebühne in Hamburg | ||||||||||||||||||
Auch am letzten Tag genossen wir das üppige Frühstück im Hotel. Die kurze Zeit bis zu Abfahrt unseres ICE überbrückten wir mit dem Besuch eines Flohmarktes in der Nähe des Bahnhofs Altona. Pünktlich verließen wir Hamburg Richtung Heimat, mit der Gewissheit der Stadt bald wieder einen Besuch abzustatten. Und dann stehen definitiv die Speicherstadt und ein Musicalbesuch auf dem Programm. |
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| Links zum Reisebericht: Herzblut St. Pauli Sushi-Circle Colonnaden Nr. 5 Indochine Homepage Die Band "Die Liebe" |
Autor : Jürgen Ost
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