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    Ob "Kreuzfahrt-Neuling" oder "Alter Hase", an Bord werden Sie immer wieder mit Begriffen konfrontiert, die wir im Alltag nicht unbedingt verwenden.
Wenn Sie von der Hostess zum Beispiel gebeten werden, sich für das Main Sitting in die Messe zu begeben, sollten Sie nicht die Schiffskapelle aufsuchen.
Um sich bereits etwas auf den Urlaub auf See einzustimmen, ist es hilfreich, sich schon im Vorfeld mit der maritimen Sprachwelt vertraut zu machen Was sich hinter einigen maritimen Begriffen verbirgt, verrät Ihnen das Kreuzfahrt-ABC.
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Kreuzfahrtwissen -
Kreuzfahrt-Lexikon mit wichtigen Kreuzfahrt-Begriffen.

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[ Schlagwörter: Kreuzfahrt - Kreuzfahrt-Lexikon - Fachbegriffe - A-Z der Kreuzfahrt - Kreuzfahrt- ABC ]

 
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A
Achtern: Der Hintere Teil des Schiffes.
Ahoi: Ist nicht wie machnchmal angenommen ein Gruß, sondern ein Anruf eines anderen Fahrzeugs („Schiff ahoi“ oder „(Name) ahoi“). Ist völlig unüblich, außer bei „Landratten“, die „Ahoi“ für einen Seemannsgruß halten.

   
 
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Reisearchiv
  Anker: Ist ein Gerät, um ein Boot, ein Schiff oder ein schwimmendes Gerät vorübergehend oder dauernd auf Grund festzumachen (Ankern).
auf Kammer fahren: Wenn man etwas in seinem Zimmer liegen hat, dann fährt man es auf Kammer.
Ausflaggen eines Schiffes bezeichnet die Verlagerung des Heimathafens ins Ausland, um Steuern und Heuern zu sparen oder sie einem anderen Rechtsystem zu unterwerfen, dass günstigere Arbeitsvorschriften bietet.
Auslaufen: Das Schiff verlässt den Hafen.
Ausschiffen: Es bezeichnet das Von-Bord-Gehen der Gäste am Ende ihrer Reise.
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AIDA -Kreuzfahrten

 

B
Backbord: Bezeichnet die linke Seite des Schiffes in Richtung Fahrtrichtung. (Gegenteil: Steuerbord)
Backen und Banken: das Auftragen der Speisen, die Einnahme der Mahlzeit und Reinigung des Essgeschirrs.
Bändermütze: Bezeichnung für eine flache Kopfbedeckung mit zwei hinten frei herabhängenden dunklen Bändern für Matrosen (Bordmütze). Die Bänder sollen daran erinnern, dass sich in den vergangenen Jahrhunderten Mannschaft und Unteroffizier geteerte oder geölte Zöpfe ansteckten und mit einem schwarzen, geteerten Band umwickelten
Bathometer: Meerestiefenmesser, Tiefenmesser
Bereederung:
Bereedern bedeutet, dass eine Gesellschaft ein Schiff betreibt oder unterhält. Der Reeder muss aber nicht unbedingt Eigentümer des Schiffes sein.
Bordkarte: Die Bordkarte wird jedem Gast am Anfang der Reise überreicht. Sie dient als Zahlunsmittel an Bord sowie als Ausweis (z. B. Einsteigen nach einem Landgang).
Betten-Menge: Die Größe eines Kreuzfahrtschiffes wird über die Zahl der Betten gewertet. Dabei werden häufig nur die Unterbetten gezählt. Rechnet man herausklappbare Oberbetten oder Bettsofas hinzu, erhält man die maximale Passagierzahl.
Bilge: Bezeichnet den untersten Raum im Rumpf des Schiffes.
Blaues Band: Das Blaue Band erhält das Schiff, das den Atlantik (2.950 Seemeilen) am schnellsten überquert.
Bootsstationen: Dies sind die Warteplätze der Rettungsboote im Notfall.
Bosun: Ein Matrosenrang.
BRT: BRT steht für Bruttoregistertonnen und ist ein Raummaß. Es bezeichnet die Größe eines Schiffes, ausschließlich der Schiffswände. Eine BRT entspricht 2,8316 Kubikmeter.
Brücke: Die Kommandozentrale des Schiffes.
Brückenoffiziere: Die Besatzung, die für Navigation und Steuerung verantwortlich ist.
BRZ: Ist die Abkürzung für Bruttoraumzahl oder Bruttoraumzone. 1992 als Raummaß eingeführt, soll BRZ das Wort "Bruttoregistertonne" (BRT) ersetzen. Die BRZ umfasst die Größe des Schiffes in Kubikmeter und bezieht Schiffswände und Außenhaut mit ein.
Bug: Bezeichnet den vorderen Teil eines Schiffes.
Bugstrahlruder: seitlich am Bug wird ein Wasserstrahl ausgepumpt, mit dem man das Schiff - ohne Schlepper - manövrieren kann, z. B. im Hafen.
Buhmann: scherzhaft für Maschinist, eigentlich Heizer, die meist Russ und Kohlenstaub im Gesicht hatten
Bullauge: Ein rundes Kabinenfenster.
Bunker: Das Treibstofflager an Bord.
Butler: Meist auf Luxusschiffen. Die Butler servieren Frühstück in der Suite, sorgen für Ordnung, arrangieren kleine Aufmerksamkeiten und kümmern sich um die
Wünsche der Gäste.
 
 
 
 
 
 
C
Cabin Check: Die Crewkabinen werden regelmäßig begutachtet und die Vorschriften überwacht.
Cabin Steward: Kabinenbedienung an Bord.
Cargo: die Ladung eines Schiffes
Carpenter: Der Schiffszimmermann. Er gehört zum Deck Department.
Charter: Das Anmieten eines Schiffes wird als Chartern bezeichnet.
Chefingenieur: Der ranghöchste Techniker an Bord.
Concierge: Der oberste Gästebetreuer, der sich um außergewöhnliche Wünsche der Gäste kümmert. Ein ganz exklusiver Stand. Zu erkennen ist der Concierge an seiner diskreten Reversnadel mit zwei gekreuzten goldenen Schlüsseln, den "Clés."
Crew: Die Mannschaft, die Sie an Bord begleitet. Sie unterteilt sich in Deck-, Engine-, Hotel-, und Cruise-Department.
Cruise only: Kreuzfahrtangebot ohne An- und Abreise.

D
Davits: Kleine Bootskräne, die die Rettungsboote bei Bedarf ausschwenken.
Dead reckoning: Bezeichnet das Schätzen, die einfachste Art der Kursbestimmung. Es beinhaltet die laufende Ortsbestimmung (Ortung) eines Schiffs durch Messung von Kurs, Fahrt (Geschwindigkeit) und Zeit.
Deck: Die Etagen oder Stockwerke eines Schiffes werden als Deck bezeichnet.
Deck Department: Alle Crew-Miglieder, die mit dem "nautischen" Führen des Schiffes zu tun haben.
Deckspassagier: Fahrgast, der keinen Anspruch auf einen Kajütsplatz hat
Decksmannschaft: der seemännische Teil der Besatzung
Decksbär: eine schwere Kiste zum Reinigen und Weißen des Decks, wird hin und her gezogen
Dock: Anlegestelle des Schiffes, Pier, Kai.
Disembarkation: Aussteigen oder Von-Bord-Gehen der Passagiere oder der Crew. Gegenteil von Embarkation. Meist liegen Aus- und Einsteigen an einem Tag.
Derrick: ein Kran, der sich um einen senkrechten Pfosten aufbaut. Die engl. Bezeichnung für Ladebaum.
diesig: von lat. densus - dicht, dick, feucht, dunstig
Dingi: Kleines Beiboot
Drill: Gemäß internationaler Vorschriften werden regelmäßig Sicherheits- und Rettungsübungen an Bord, sowohl für die Gäste als auch die Crew durchgeführt.
Pax Drill bezeichnet die Übung für Gäste, die in einem bestimmten Zeitraum nach dem Einsteigen erfollgen muss. Die Crew hat mehrere Alarmübungen im Monat, dabei ist der General Drill die größte.

E
Ebbe: Bezeichnet die Meeresgezeiten mit tiefem Wasserstand. Einschiffen
Die Passagiere und Crew gehen an Bord des Schiffes.
Eigner: Eigentümer, Besitzer. Die Bezeichnung wird im Zusammenhang mit dem Besitz von Schiffen angewandt.
Embarkation: Weiterer Begriff für Einschiffen. Einsteigen von Gästen und Crew. Meist erfolgt Aus- und Einstieg an einem Tag. Dazwischen müssen das Schiff auf Vordermann gebracht und zum Teil neue Crew-Mitglieder eingearbeitet werden. Engine Department: Alle Ingenieure, die für die Funktion des Schiffes verantwortlich sind. Ein Schiff unterliegt permanenter Wartungsarbeiten.
Engineer: Die Ingenieure des Engine-Department.
Erasmus: der Schutzheilige der Seeleute
   
   

F
Faden: Steht für ein Längenmass in der Nautik, 1,82 m.
Farben: Die Nationalflagge des Schiffes.
Feudel: grober Putz-/Wischlappen
Feudelgeschwader: Spitzname für das Messepersonal (Besatzung)
Flaggenstock: Bezeichnet den Fahnenmast im Heck des Schiffes.
Flaggschiff: Als Flaggschiff wird das wichtigste und meist auch das größte und neueste Schiff einer Reederei bezeichnet.
Flotte: Bedeutet Schiffsbestand einer Reederei.
Flut: Bezeichnet die Meeresgezeiten mit hohem Wasserstand.
Fly Cruise: Kombination von Kreuzfahrt und An- / Abreise per Flugzeug.
Freihafen: Ein Hafen ohne Zollvorschriften.
Fun-Cruiser/Fun-Ship: Übersetzt bedeutet der Begriff "Spaß-Schiff." Die Zielgruppe sind eher jüngere Gäste, für die das große Angebot an Sport und Unterhaltung im Vordergrund steht.
Freestyle-Crusing: Auf diesen Schiffen gibt es keine fixen Essenszeiten und Kleidervorschriften in den Restaurants.
Fuulbrass: ( engl.: foolbrass) Mülleimer auf Schiffen

G
Galley: Bezeichnet die Schiffsküche (Kombüse), aber auch das Team, das dort arbeitet, die Küchencrew.
Gangspill: Bezeichnet die Vorrichtung zum Heben des Ankers.
Gangway: Der Zugang zum Schiff über Treppe oder Steg.
General Alarm: Ein spezielles Tonsignal kündigt die erste Alarmstufe an. Jedes Mitglieder der Crew begibt sich an seinen zugewiesenen Platz.
General Drill: Alarmübung für die gesamte Crew.
Gezeiten: Bezeichnet das Heben und Senken des Wasserspiegels.
Gentleman Host: Die Herren sind Profis. Sie werden von Kreuzfahrtgesellschaften als Meereskavaliere engagiert, um alleinreisenden Damen die Seereise zu versüßen. Mit einem gemeinsamen Abendessen, Tanz oder einem Plausch im Salon.
Gieren: Das Schiff kommt vom eigentlichen Kurs ab.

   
  H
Hafenabgaben: diejenigen Gelder, die ein Schiff dafür bezahlen muss, dass es den Hafen samt seinen sämtlichen Anlagen, wie Einfahrt, Befeuerung usw., benutzt. Sie werden bemessen nach der Größe des Schiffes
Heck:
Bezeichnet den hinteren Teil des Schiffes.
Heimathafen: der Hafen, in dem ein Schiff zu Hause bzw. auf den es in die Schiffsregisten eingetragen ist und wo die Reederei meist ihren Sitz hat.
Heuer: die Löhnung des Seemannes
HIC: Abkürzung für den Hotel Inventory Controller an Bord. Er ist an Bord zuständig für die Verwaltung des gesamten Inventars und des Bestellwesens.
Hochfrequenzradio: Die Funkanlage, um Kontakt zu Schiffen, Lotsen etc. herzustellen.
Hohe See: umfasst nach Artikel 86 des Seerechtsübereinkommens von 1982 (SRÜ) alle die Teile des Meeres, die nicht zur ausschließlichen Wirtschaftszone, zum Küstenmeer oder zu den inneren Gewässern eines Staates oder zu den Archipelgewässern eines Archipelstaats gehören.
Hostess: Sie ist die Gästebetreuerin an Bord und kümmert sich um die gesellschaftlichen Ereignisse, wie Sitzordnung, Betreuung Alleinreisender und vieles mehr.
Hot Man: Steht für den Hotelmanager, Hoteldirektor.
Hutze: Luftan-/absaugstutzen

I
INMARSAT: Dies sind Satellitensysteme für Telefonverbindungen auf See. Je nach den vier Zonen Atlantik Nord, Atlantik Süd, Pazifik und Indischer Ozean ist die Vorwahl unterschiedlich.
Isobaren: auf der Wetterkarte Linien gleichen Luftdrucks.
Isobathe: auf Seekarten Linien gleicher Wassertiefe, bezogen auf Kartennull.
Isogone: Die Linie, die alle Orte miteinander verbinden, die die gleiche (magnetische) Missweisung haben.
Isorachien: Linien auf Karten, die Orte mit gleichen Flutzeiten verbinden.

J
Jungfernfahrt: Es ist die erste Fahrt mit Passagieren nach Fertigstellung des Schiffes.

K
Kabellänge: Die Kabellänge ist ein Längenmaß von 182,8 m und 100 Fäden.
Kabine: Die "Zimmer" eines Schiffes. Die Kabinen und Suiten entsprechen den Hotelzimmern an Land. Die Kabinen / Suiten unterscheiden sich in ihrer Größe und Ausstattung.
Kai: Der Ankerplatz des Schiffes, Dock, Pier.
Kapitän: Der oberste Chef an Bord.
Kiel: Der Kiel bezeichnet den von vorn bis hinten durchgehenden Bauteil eines Schiffes.
Kielwasser: Begriff für die Wasserspur eines fahrenden Schiffes.
Klarsichtschirm: Anstelle von Schreibenwischern hat das Schiff rotierende Scheiben. Knoten: Mit Knoten wird die Einheit bezeichnet, in der die Schiffsgeschwindigkeit angegeben wird. Ein Knoten entspricht einer Seemeile pro Stunde.
Koje: Eine Schlafstelle an Bord.
Kombüse: Anderer Begriff für die Schiffsküche.
Kommandobrücke: Der querschiff aufgebaute Deckaufbau wird als Brücke bezeichnet. Die Brücke ist teilweise überdacht und befindet sich bei Passagierschiffen immer vorne. Von der Brücke aus wird das Schiff gesteuert. Kreuzfahrtdirektor: Er ist der Chef für die Programme Freizeit, Sport, Landgänge und Unterhaltung.
Kurs: Der Kurs eines Schiffes bezeichnet die Richtung, in die es gerade fährt. Der Winkel wird zu Norden hin in Grad angegeben. Norden ist dabei Null Grad. Kursschreiber: Der Kursschreiber dient dazu, alle Kursänderungen aufzuzeichnen.
  L
Lee: Bezeichnet die dem Wind abgewandte Seite.
Leuchte: Bezeichnung für einen Seemann mit überdurchschnittlicher Erfahrung.
Leuchtfeuer: alle weitgehend ortsfesten Licht- zur Navigation in der Schifffahrt.
Logbuch: Schiffsjournal, Schiffstagebuch
Lotse: nautischer Beirat, den ein Schiff bei schwierigen Passagen, Einfahrten, Kanälen erhält
Löschen: Entladen des Schiffes.
Lotse: Er führt das Schiff durch schwierige Gewässer.
Luv: Bezeichnet die dem Wind zugewandte Seite.

M
Main Sitting: Die erste Sitzung im Speisesaal.
Manifest: Bezeichnung für das Verzeichnis über Passagiere, Mannschaft und Ladung.
Maschinentelegraph: Die Befehlsübermittlung von der Brücke in den Maschinenraum.
Maximale Passagierzahl: Ergibt sich aus der Addition aus Anzahl an Unterbetten, herausklappbaren Oberbetten und Bettsofas.
Medical Team: Bei medizinischen Notfällen ein, vom Schiffsarzt geleitetes, Team. Mega-Cruiser: Unter Mega-Cruiser fallen Schiffe über 70.000 BRT. Anders verhält es sich in der Luxusklasse. Dort zählen schon Schiffe ab 45.000 BRT zu den Mega-Cruisern.
Messe: Auf größeren Schiffen der Begriff für Salon, Essraum.
MFS: MFS steht für Motorflussschiff. Alle Flusskreuzfahrtschiffe werden als MFS bezeichnet.
Mittschiffs: Die zentrale Zone zwischen Bug und Heck wird Mittschiffs genannt.
MS: Die Abkürzung steht für Motorschiff.
MTS: MTS steht für Motorturbinenschiff. Solche Schiffe haben einen kombinierten Motor aus Turbine und Motor.

N
Niedergang: Bezeichnet die Treppe im Inneren des Schiffes.
Nordwest-Passage: Der kurze, aber schwierige und gefährliche Seeweg von Europa nach China wird Nordwest-Passage genannt.
NRT: Die Nettoregistertonne (NRT) drückt den für die Beladung nutzbaren Raum aus. Bei Passagierschiffen entspricht die NRT dem Raum, der den Gästen zur Verfügung steht.

P
PAX: In der Tourismusbranche übliche, internationale Abkürzung für "Passengers."
Panama-Breite:
Panamax-Schiffe sind in ihrer Größe den Schleusen des Panamakanals angepasst und können folglich die direkte Verbindung zwischen Pazifik und Atlantik/Karibik durch den Panama-Kanal nutzen.
Schiffe, die breiter sind als 32 und länger als 300 Meter kommen nicht durch den Panama-Kanal. Sie heißen Post-Panamax-Schiffe.

Peilruderanzeige:
Die Anzeige gibt die Ruderstellung in Grad wieder.
Peilung: Angabe der Richtung eines Zieles oder Objektes in Grad.
Pier: Bezeichnet die Hafenmauer, an der die Schiffe anlegen können.
Plimsoll-Markierung: Eine Marke an der Bordwand zeigt die Maximalladung an.
Pod-Antrieb (pod; engl. = Gondel) ist eine moderne Antriebsform für Schiffe
Die zusammen mit den Propellern drehbaren Gondeln sind dabei am Schiffsrumpf angebracht und erlauben so eine gute Manövrierbarkeit.
Port Taxes: Dies sind Hafengebühren, die die Reedereien zur Hafennutzung abzugeben haben.
Purser: Er ist Chef für Behörden, Crew, Finanzen und Infrastruktur.
Provison Master: Er ist Assistent des Hotel Inventory Controller (HIC) und ist verantwortlich für den Proviant an Bord.
Q
Querab: Bedeutet seitlich des Schiffes.

R
Radiopeilgerät: Es dient der Bestimmung der eigenen Position des Schiffes.
Raum-Maß: Die Bruttoraumzahl (BRZ) gibt die Größe des Schiffes an.
Relevant ist das Volumen, nämlich den gesamten unbauten Raum eines Schiffes.
Rührt noch aus einer Zeit, wo Schiffe nach der Anzahl der "Tonnen" (Fässer), die transportiert werden konnten, bemessen wurden.
Reede: Ankerplatz des Schiffes, der eine geschütze Lage hat. Die Reede dient vor allem als Warteplatz, bis Liegeplätze im Hafen frei sind, oder wenn der Tiefgang des Hafens ein Anlegen nicht möglich macht. Ebenso für Reparaturarbeiten, für die ein teurer Hafenliegeplatz nicht notwendig ist.
Reedehafen:
Hafen, bei dem am Ufer keine ausreichende Wassertiefe vorhanden ist, so dass die Schiffe in einiger Entfernung vom Ufer („auf der Reede") zum Laden und Löschen ankern müssen. Landgänge und Ladevorgänge werden mit Tendern abgewickelt.
Reling: manchmal fälschlich „Reeling“ geschrieben, ist in der Schifffahrt ein Geländer um ein freiliegendes Deck oder um Decksöffnungen.
Repeater Kunden: Gäste, die mehrfach mit der gleichen Reederei gereist sind.
Rescue Boat: Ein spezielles, wendiges Boot, mit dem, für den Fall, dass ein Passagier über Bord geht, dieser wieder eingesammelt werden kann.
RMS: Steht für Royal Mail Ship, übersetzt also Königliches Post-Schiff. Rückströmung: Bezeichnung für die Wasserströmung, die beim Rückwärtsfahren durch die Schraube erzeugt wird.
Ruder: Durch die Ruder wird das Schiff gesteuert.
Rumpf: Als Rumpf wird der Schiffskörper ohne Aufbauten bezeichnet.

S
Schiffsrolle: Dienstplan, Wacheinteilung und Aufgabenbereich jedes Mitgliedes der Besatzung eines Schiffe, sowohl auf See, vor Anker und im Hafen
aber auch: Richtlinie für das Verhalten im Seenotfall und zur Bemannung der Rettungsboote (der Besetzung der Boote mit sachkundigen, für diese spezielle Aufgabe namentlich bestimmten Seeleuten).
Schiffstaufe: ist ein feierlicher Akt vor dem Stapellauf von Schiffen
Schlingern: Schlingern wird das seitliche Schaukeln des Schiffes genannt.
Schmetterlingsreisen: nennt man Kreuzfahrten aus einer Kombination von 2 Turnuskreuzfahrten (wöchentliche Kreuzfahrten mit gleichem Routenverlauf, die an immer dem selben Hafen beginnen und enden).
Beispiel: ein Schiff hat den Basishafen Mallorca für 3 Monate gewählt. Jeden Samstag startet eine Reise erst in das westliche Mittelmeer, in der nächsten Woche ins östliche Mittelmeer, dann wieder ins westliche, und wieder ins östliche Mittelmeer.
Stellt man sich dieses Routing bildlich vor, entsteht ein Schmetterling, wobei der "Körper" der gedachte Basishafen ist.
Schotten: Bezeichnet die wasserdichten Abteilungen, die sogenannten Schotten eines Schiffes. Diese sollen bei Wassereinbruch die Wassermassen eindämmen und so ein Untergehen des Schiffes verhindern.
Schraube: Sie ist der Propeller für den Antrieb.
Schwesterschiff: Baugleiche Schiffe werden Schwesterschiffe genannt. Für die Reederei hat dies den Vorteil, Entwicklungskosten einzusparen.
Second Sitting: Zweiter Durchgang im Speisesaal.
Seegang: Als Seegang wird im allgemeinen ein verstärkter Wellengang bezeichnet. Dabei handelt es sich um die vom Wind verursachte unregelmäßige Bewegung der Wasseroberfläche. Nach Petersen wird der Seegang von 0 bis 10 eingestuft. Seekarten Diese sind Karten für die Navigation.
Seemeile: Die Seemeile ist ein nautisches Längenmaß mit einer Länge von 1.852 Metern.
Sextant: Bezeichnet das Gerät für die Standortbestimmung.
Shore Excursions: Englischer Begriff für Landausflüge. Meist auch an Bord buchbar.
Shuffleboard:
Bereits im 15. Jh. Frönten die Aristokraten in England einer Leidenschaft, die zu Beginn der Passagierkreuzfahrt ein beliebtes Spiel an Deck wurde: Shuffleboard. Dabei werden kleine Scheiben mit einem Stab möglichst geschickt in Richtung eines Wertungsfeldes geschoben. Ziel ist es, viele Punkte zu sammeln und gleichzeitig den Gegner durch das Berühren und Verschieben seiner Scheiben daran zu hindern.
Sieben Weltmeere: Diese ältere Bezeichnung steht für folgende Teile des Weltmeers: Nordatlantik, Südatlantik, Nordpazifik, Südpazifik, Indischer Ozean, Nord- und Südpolarmeer.
Single Use: Doppelkabinen zur Alleinbenutzung. Häufig mit Aufschlag wegen fehlender Einzelkabinen.
SOS: Das heute international gültige Notrufzeichen lautet SOS. Dies steht für "Save our Souls" (Rettet unsere Seelen).
Stabilisator: Einrichtung bei den modernen Schiffen, die das Schwanken des Schiffes verringert.
Staff-Kapitän: Er ist der Stellvertreter des Kapitäns.
Stampfen: Das Schiff schaukelt in Längsrichtung.
Stapellauf: Das Wassern eines Schiffes nach der Taufe wird Stapellauf genannt. Stateroom: Englischer Begriff für die Passagierkabine.
Steuerbord: Nautische Bezeichnung für die rechte Seite des Schiffes in Fahrtrichtung.

 

 

 

 

 

 

T
Takelage: Begriff für das Segel des Schiffes.
Tender: Der Name bezeichnet die Rettungsboote an Bord, die zwei Funktionen haben. Im Normalfall dienen sie als Shuttle-Boot um die Passagiere an Land zu bringen (tendern), wenn das Schiff auf Reede liegt. Im Notfall werden sie als Rettungsboote genutzt.
Tender Plattform: An beiden Seiten des Schiffes gibt es ausklappbare Plattformen. Sie liegen knapp über der Wasserlinie auf Deck 3 und dienen zum Einstieg in die Tender oder Zodiacs.
Tiefenmesser: Bezeichnet die Einrichtung für die Errechnung der Wassertiefe. Tiefgang: Der Tiefgang ist das Maß von der Wasseroberfläche zum tiefsten Punkt. Tipps: Englischer Begriff für Trinkgelder. Bei den meisten Kreuzfahrten werden Sie auf die Bordkarte berechnet. Bei manchen Schiffen sind Trinkgelder inklusive, bei anderen gehen sie extra.
Tischsitzung: Auf Kreuzfahrtschiffen wird am Abend häufig in zwei Sitzungen gegessen. Die erste Sitzung beginnt gegen 18 Uhr, die zweite gegen 20:30 Uhr.
Topp: Die Mastspitze.
Trockendock: Das Schiff schwimmt in ein mit Wasser gefülltes Dock. Das Wasser wird abgepumpt, sodass das Schiff am Unterboden repariert werden kann.
TS: TS ist die Abkürzung für Turbinenschiff. Vor allem unter den älteren Schiffen finden sich Turbinenschiffe. Bei höherem Treibstoffverbrauch sind sie schneller als Motorschiffe. Heute werden kaum noch Turbinenschiffe gebaut, da sie unrentabel sind.
Turnus-Kreuzfahrten: Kreuzfahrten, die regelmässig auf einer gleichen (Rund)Reiseroute verkehren. Beliebte Turnus-Kreuzfahrtgebiete sind: westliches und östliches Mittelmeer, Kanaren, Karibik, Alaska.

U
Untiefe: Bezeichnet eine flache Wasserstelle.
USPH: Der Name der Gesundheitsbehörde der vereinigten Staaten: United States Public Health. Sie ist zuständig für Hygienekontrollen auf Schiffen, die die USA anlaufen.

V
Voraus: Vor dem Schiff.
Vorsteven: Bezeichnung für den vordersten Teil des Schiffes.

W
Wache: Dienstzeit von meist 4 Stunden, danach 8 Stunden frei.
Wasserlinie: Die Wasserlinie gibt die Höhe der Wasserfläche am Schiffsrumpf an.

Z
Zodiacs: Die Zodiacs sind kleine, wendige Schlauchboote, die aufgrund ihres Mehrkammersystems praktisch unsinkbar sind. Angetrieben werden sie durch kleine Außenbordmotoren. Sie werden zum Tendern und wegen ihrer geringen Tiefe auch für Expeditions-Ausflüge eingesetzt.
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